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Ergebnisse
Die Abteilung für Herzchirurgie am Albertinen-Krankenhaus Hamburg besteht seit Juli 1991 und ist in den vergangenen Jahren zur leistungsstärksten herzchirurgischen Einrichtung in Hamburg geworden. Innovative Operationstechniken kombiniert mit hoher Qualität sind ihr Markenzeichen. Insbesondere die komplett arterielle Revaskularisation mit und ohne Herz-Lungen-Maschine, Rekonstruktionschirurgie der Mitral-, Trikuspidal- und Aortenklappe, Aortenaneurysma-Eingriffe, Rhythmuschirurgie, sowie herzchirurgische Operationen bei Gerinnungsstörungen oder Heparin-induzierter Thrombozytopenie sind klinische sowie wissenschaftlichen Schwerpunkte.
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Altersverteilung
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Arterielle Revaskularisation
Arterielle Revaskularisation ist einer der Hauptschwerpunkte der Albertinen Herzchirurgie. So werden fast 100 % aller Patienten mit mindestens einem arteriellen Bypass versorgt. Die Rate der Patienten, die komplett arteriell versorgt werden, liegt bei etwa 90 %, auch bei Re-Operationen und Kombinationseingriffen. Hierbei werden in der Regel die beiden Mammaria-Arterien als T-Grafts oder Compositive-Graft verbunden und alle betroffenen Koronargefäße revasularisiert.
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Off-pump-Revaskularisation
Die komplette arterielle Off-pump-Chirurgie wird seit 1997 in zunehmendem Maße durchgeführt. Besonders Patienten mit schweren Begleiterkrankungen wie Diabetes mellitus, Niereninsuffizienz, Lungenfunktionsstörungen, neurologischen Störungen, Malignomen sowie Aorta-ascendens-Verkalkungen profitieren von dieser Methode durch das Weglassen der Herz-Lungen-Maschine sowie die Vermeidung von Manipulationen an der Aorta. So lag die Mortalität bei Off-pump-Operationen bei diesem Risikokollektiv (schwere Begleiterkrankungen, hohes Alter) bei nur 1,2 %, bei Patienten ohne Begleiterkrankungen beträgt sie 0,5 %.
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Mitralklappenrekonstruktion
Die Mitralklappenchirurgie ist in zunehmendem Maße eine klappenerhaltende Chirurgie geworden. Vorteile für den Patienten sind eine bessere Pumpfunktion des Herzens, bedingt durch den erhaltenen Klappenapparat sowie bei noch vorhandenem Sinusrhythmus der Verzicht auf eine dauerhafte orale Antikoagulation. Bei isolierten Mitralklappeninsuffizienzen liegt die Rekonstruktionsrate mit Hilfe der isolierten Annuloplastie bzw. in Kombination mit Sehnenfaden- oder Segelplastik im Albertinen-Krankenhaus bei über 90 %. Im Falle eines chronischen Vorhofflimmerns wird seit 2001 bei dafür geeigneten Patienten eine Radiofrequenzablation des linken Vorhofes durchgeführt, um einen Sinusrhythmus wiederherzustellen.
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